Homepage erstellen lassen: DIY vs. Agentur — der ehrliche Vergleich
90% der Kunden suchen online nach Dienstleistern, bevor sie jemanden kontaktieren (itiko.de, 2025). Trotzdem haben nur rund 30% der Handwerksbetriebe eine eigene Website (Forsa/handwerk.com, 2024). Der Rest verliert Aufträge an Konkurrenten, die Google finden kann.
Wer sich dann entscheidet, endlich eine Homepage zu bauen, steht vor der nächsten Frage: Selber machen oder machen lassen? Baukasten oder WordPress? Freelancer oder Agentur? Und was kostet das Ganze wirklich? Dieser Artikel vergleicht vier Optionen ehrlich — mit konkreten Preisen, realistischem Zeitaufwand und einer klaren Einschätzung, wann welche Variante passt.
TL;DR: Eine Homepage gibt es ab €9/Monat (Baukasten) bis €20.000+ (Agentur). Für die meisten KMU ist der Sweet Spot eine professionelle Website zwischen €1.500 und €3.000. 76% der lokalen Suchanfragen führen innerhalb von 24 Stunden zu einer Kontaktaufnahme (BrightLocal, 2025) — wer online nicht sichtbar ist, verpasst diese Anfragen.
Welche Optionen gibt es, eine Homepage zu erstellen?
76% aller lokalen Suchanfragen führen innerhalb von 24 Stunden zu einer Kontaktaufnahme (BrightLocal, 2025). Eine Website ist also kein Nice-to-have, sondern ein Vertriebskanal. Aber welcher Weg dorthin ist der richtige? Es gibt vier grundsätzliche Optionen — jede mit eigenen Stärken und Schwächen.
| Option | Einmalkosten | Laufend/Monat | Zeitaufwand (Sie) | Ergebnis |
|---|---|---|---|---|
| Baukasten (Wix, Jimdo) | €0 | €9–30 | 20–40 Stunden | Basis-Website |
| WordPress DIY | €100–500 | €5–20 | 80–120 Stunden | Flexible Website |
| Typische Agentur | €5.000–20.000 | €50–200 | 0 Stunden | Professionell |
| NPC Agency (Festpreis) | €699–1.199 | €29 | 0 Stunden | Professionell + KI-ready |
Quellen: kopfundstift.de, 2026; eigene Marktrecherche
Die Preisspannen sind enorm. Ein Baukasten kostet weniger als ein Restaurantbesuch pro Monat. Eine große Agentur kann den Preis eines Kleinwagens aufrufen. Entscheidend ist nicht der günstigste Preis — sondern ob die Website ihren Job macht: Kunden bringen.
Schauen wir uns jede Option im Detail an.
Taugt ein Baukasten wie Wix oder Jimdo für ein Unternehmen?
53% der Besucher verlassen eine Website, wenn sie länger als 3 Sekunden lädt (Google, 2018). Baukästen haben hier Fortschritte gemacht, aber in Sachen Geschwindigkeit, SEO und Individualisierung stoßen sie schnell an Grenzen. Für bestimmte Szenarien sind sie trotzdem eine gute Wahl.
Wann ein Baukasten reicht
Ein Baukasten ist sinnvoll, wenn Sie eine reine Informationsseite brauchen und kein Wachstum über Google planen. Typische Szenarien: Nebenprojekt, Verein, Portfolio für Bewerbungen oder eine temporäre Landingpage. Kosten: €9–30 pro Monat, keine Einmalzahlung.
Der größte Vorteil? Sie brauchen null technisches Wissen. Jimdo erstellt Ihnen per Assistent in 15 Minuten eine Seite. Wix bietet hunderte Templates. Squarespace sieht ab Werk gut aus.
Wo Baukästen an ihre Grenzen kommen
Die Einschränkungen werden sichtbar, sobald Sie mehr wollen als eine digitale Visitenkarte:
- SEO: Baukasten-Seiten ranken selten auf Seite 1 bei Google für kompetitive Keywords. Die technische SEO-Kontrolle fehlt größtenteils — Sie können keine Ladezeiten optimieren, kein strukturiertes Markup setzen und oft nicht mal saubere URLs definieren.
- Design: Templates sehen bei verschiedenen Unternehmen identisch aus. Individuelle Anpassungen erfordern oft teure Premium-Pläne.
- Funktionen: Kein Kalkulator, kein Konfigurator, keine echte KI-Integration. Kontaktformular und Bildergalerie — das war's.
- Eigentum: Sie mieten Ihre Website. Kündigen Sie den Baukasten, ist alles weg. Kein Export, keine Migration.
Ehrlich gesagt: Für die meisten Unternehmen, die mit ihrer Website Kunden gewinnen wollen, ist ein Baukasten die falsche Wahl. Aber wenn Sie ein minimales Budget haben und erstmal nur online präsent sein wollen — warum nicht?
Kann ich meine WordPress-Website selbst bauen?
Rund 70% aller Anfragen bei lokalen Dienstleistern kommen inzwischen von mobilen Geräten (Google, 2023). Eine selbstgebaute WordPress-Seite muss also auf dem Smartphone perfekt funktionieren — und das ist nur eine von vielen technischen Anforderungen. Können Sie das selbst schaffen? Ja. Aber der Aufwand wird oft unterschätzt.
Was WordPress DIY kostet — wirklich
Die reinen Ausgaben sind überschaubar:
- Hosting: €5–15/Monat (z.B. All-Inkl, Hetzner, Hostinger)
- Domain: €10–15/Jahr
- Theme: €0–80 (kostenlose Themes reichen für den Anfang)
- Plugins: €0–200 (SEO-Plugin, Sicherheit, Backup, Formulare)
- Gesamt: €100–500 einmalig, plus €5–20 monatlich
Das klingt günstig. Ist es auch — wenn Sie Ihre eigene Zeit nicht einrechnen.
Der versteckte Kostenfaktor: Ihre Zeit
Realistisch brauchen Sie als Einsteiger 80–120 Stunden, bis Ihre WordPress-Website steht und vernünftig aussieht. Das sind 2–3 Wochen Vollzeit oder 2–3 Monate Abendarbeit. In dieser Zeit lernen Sie:
- WordPress installieren und konfigurieren
- Ein Theme auswählen, anpassen und responsive machen
- Seiten erstellen und Inhalte pflegen
- SEO-Grundlagen (Meta-Titles, Descriptions, Ladezeit)
- Sicherheit, Backups und Updates einrichten
- Rechtliches (Impressum, Datenschutzerklärung, Cookie-Banner)
Was passiert nach dem Launch? Updates. Sicherheitspatches. Plugin-Konflikte. Backup-Checks. Rechnen Sie mit 2–4 Stunden pro Monat für die laufende Wartung.
Für wen WordPress DIY funktioniert
WordPress selbst bauen macht Sinn, wenn Sie technisch affin sind, gerne lernen und die 80–120 Stunden investieren können, ohne dass Ihr Kerngeschäft leidet. Wenn Sie als Elektriker abends nach 10 Stunden auf der Baustelle noch Website-Tutorials schauen — wird das Ergebnis selten überzeugend.
Und eine ehrliche Frage: Was ist Ihre Stunde wert? Bei einem Stundensatz von €50 kosten 100 Stunden Eigenarbeit effektiv €5.000. Plötzlich ist die professionelle Website günstiger.
Was bringt eine professionelle Agentur — und was kostet sie?
Nur 4% der kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland setzen bisher KI-Tools ein (Bitkom, 2025). Die meisten Agenturen bieten das auch gar nicht an. Was Sie typischerweise bekommen — und was Sie dafür zahlen:
Typische Agenturpreise in Deutschland
Der Markt ist extrem intransparent. Die üblichen Spannen (kopfundstift.de, 2026):
- Freelancer: €1.500–5.000
- Kleine Agentur: €3.000–10.000
- Große Agentur: €10.000–20.000+
- Wartung/Hosting: €50–200/Monat
Warum diese Bandbreite? Weil „Website" alles bedeuten kann. Von der Fünf-Seiten-Unternehmensseite bis zum komplexen E-Commerce-Portal. Und weil Agenturen ihren Overhead einpreisen: Projektmanager, Account Manager, drei Korrekturschleifen, wöchentliche Statusmeetings.
Was Sie für Ihr Geld bekommen
Bei einer guten Agentur oder einem guten Freelancer ist der Zeitaufwand auf Ihrer Seite minimal. Sie liefern Texte und Bilder, geben Feedback — fertig. Dafür erhalten Sie:
- Individuelles Design, kein Template von der Stange
- Suchmaschinenoptimierung (On-Page SEO)
- Mobile-Optimierung
- Technisch saubere Umsetzung
- Rechtssichere Seiten (Impressum, DSGVO)
- Support nach dem Launch
Das Problem: Qualität schwankt enorm
Hier wird's heikel. Der Titel „Webdesigner" oder „Agentur" ist nicht geschützt. Jeder kann sich so nennen. Die Ergebnisse reichen von brillant bis katastrophal. Typische Warnsignale:
- Keine eigene Website (ja, das kommt vor)
- Keine Referenzen oder nur Stock-Foto-Mockups
- Stundensatz statt Festpreis — das Budget explodiert
- „Das dauert 8–12 Wochen" ohne klaren Projektplan
- Keine Aussage zu laufenden Kosten
Fragen Sie nach Referenzen. Rufen Sie deren Kunden an. Schauen Sie sich die Ladezeit der Referenz-Websites an. Wenn die eigene Agentur-Website 5 Sekunden zum Laden braucht, sagt das alles.
Warum wir bei NPC Agency einen anderen Ansatz fahren
30% der Handwerksbetriebe haben noch keine Website (Forsa/handwerk.com, 2024). Einer der Hauptgründe: Die Preise und der Aufwand wirken abschreckend. Genau da setzen wir an — mit einem Modell, das Agentur-Qualität zu einem fairen Festpreis bietet, ohne den typischen Overhead.
Transparente Festpreise statt Stundensatz-Lotterie
Unser Angebot für KMU, Handwerksbetriebe und Dienstleister:
| Leistung | Preis |
|---|---|
| One-Pager (WordPress, SEO, Mobil, Google Business) | €699 (Festpreis) |
| Multi-Pager + erweiterte Funktionen | €1.199 (Festpreis) |
| Hosting & Wartung | €29/Monat |
Keine versteckten Kosten. Kein Stundensatz. Kein „das wird dann doch teurer". Sie wissen vorher, was Sie zahlen.
Was in unseren Paketen drin ist
Schon ab €699 (One-Pager) bzw. €1.199 (Multi-Pager) erhalten Sie eine fertige Unternehmenswebsite auf WordPress:
- Individuelles Design mit Ihrem Branding — kein Template, das drei andere Firmen auch nutzen
- Suchmaschinenoptimierung (Meta-Tags, Ladezeit, strukturierte Daten)
- Mobile-first — 70% Ihrer Besucher kommen vom Smartphone
- Google Business Profil eingerichtet und optimiert
- Rechtssicher (Impressum, Datenschutzerklärung, Cookie-Banner)
- KI-ready — Vorbereitung für spätere Erweiterungen wie Chatbot, Kalkulator oder automatisierte Prozesse
- Fertig in 14 Tagen — nicht 8–12 Wochen
Was unsere Kunden sagen
„Ich bin absolut begeistert von der Website! Von der ersten Beratung bis zur finalen Umsetzung lief alles reibungslos. Das Design ist genau nach meinen Vorstellungen, modern und benutzerfreundlich." — Crudo Facility Management
„Jung dynamisch und schnell. Bring viele Ideen mit und das Ergebnis lässt sich sehen, bin echt froh und faszinierend wie schnell es ging." — HK 360, Fuat Kolukisaoglu
„Schnell. Einfach. Unkompliziert." — Yozgat Facility Management
Drei Kunden, drei Branchen, dasselbe Feedback: Schnell, unkompliziert, Ergebnis stimmt.
Was kostet eine Website? Der visuelle Vergleich
Wie viel Zeit müssen Sie selbst investieren?
53% der mobilen Besucher springen ab, wenn eine Seite länger als 3 Sekunden lädt (Google, 2018). Schnelle Ladezeiten erfordern technisches Know-how — und genau hier unterscheiden sich die Optionen am stärksten im Zeitaufwand.
Der Unterschied ist deutlich. Beim Baukasten investieren Sie 20–40 Stunden und haben am Ende eine Basis-Website. Bei WordPress DIY sind es 80–120 Stunden — und danach fangen die Updates erst an.
Bei einer Agentur ist Ihr Zeitaufwand minimal. Aber Vorsicht: „0 Stunden Eigenarbeit" heißt nicht „sofort fertig". Große Agenturen brauchen oft 4–12 Wochen — weil Ihr Projekt in der Warteschlange steht. Bei uns dauert's 14 Tage.
Rechnen wir mal: Wenn Sie als Handwerker oder Dienstleister €60 pro Stunde verdienen, kosten 100 Stunden WordPress-Tutorials Sie €6.000 an entgangenem Umsatz. Das ist mehr als der Festpreis einer professionellen Website.
Wann ist DIY wirklich die richtige Wahl?
Nicht jeder braucht eine Agentur. Das sage ich bewusst, obwohl ich selbst Websites baue. Ehrlichkeit gewinnt mehr Vertrauen als Verkaufsdruck. Es gibt Situationen, in denen Sie mit einem Baukasten oder WordPress DIY besser fahren.
DIY passt, wenn...
- Sie ein Hobby-Projekt oder einen Verein haben — keine Kundengewinnung nötig
- Sie technisch versiert sind und gerne basteln — und die Zeit dafür haben
- Ihr Budget unter €500 liegt und Sie erstmal nur online präsent sein wollen
- Sie einen temporären Bedarf haben — Projekt-Landingpage, Event-Seite, Test-MVP
Professionell wird es, wenn...
- Ihre Website Kunden bringen soll — dann zählen SEO, Ladezeit und Conversion
- Sie keine 80+ Stunden investieren können — Ihr Kerngeschäft geht vor
- Sie in einer kompetitiven Branche arbeiten — Handwerk, FM, lokale Dienstleistungen
- Sie langfristig wachsen wollen — mit KI-Features, Kalkulator oder Online-Buchung
Zwischen diesen beiden Polen gibt es wenig Grauzone. Entweder die Website ist ein Vertriebskanal — oder eine Visitenkarte. Für Visitenkarten reicht ein Baukasten. Für Vertrieb brauchen Sie eine professionelle Lösung.
Mehr zu den konkreten Anforderungen für Handwerker-Websites finden Sie in unserem Artikel Was muss auf eine Handwerker Website?.
Welche versteckten Kosten werden gerne verschwiegen?
90% der Kunden suchen online nach Handwerkern (itiko.de, 2025) — aber eine Website, die niemand findet, bringt trotzdem keine Aufträge. Die eigentlichen Kosten verstecken sich oft hinter dem Erstellungspreis.
Laufende Kosten, die jeder hat
Egal welche Option Sie wählen — bestimmte Kosten fallen immer an:
- Domain: €10–15/Jahr
- SSL-Zertifikat: €0–100/Jahr (bei vielen Hostern inklusive)
- Hosting: €5–200/Monat (je nach Anbieter und Option)
- E-Mail: €1–5/Monat pro Postfach
Kosten, die nur bei DIY anfallen
Wer selbst baut, braucht zusätzlich:
- Premium-Plugins: €50–300/Jahr (SEO, Sicherheit, Backup, Formulare)
- Theme-Updates: €50–80/Jahr
- Eigene Zeit für Wartung: 2–4 Stunden/Monat — unbezahlt
- Troubleshooting: Plugin-Konflikte, Sicherheitslücken, White-Screen-Fehler
Kosten, die bei Agenturen überraschen
Typische Zusatzkosten, die erst nach Vertragsschluss auftauchen:
- Änderungswünsche: „Die dritte Korrekturschleife kostet extra"
- Content-Erstellung: Texte und Fotos sind oft nicht inklusive
- SEO: Viele Agenturen bieten SEO als separates Paket ab €500/Monat an
- Wartung: €50–200/Monat — oft Pflicht, sonst erlischt die Gewährleistung
Bei NPC Agency ist das anders. Ab €699 (One-Pager) bzw. €1.199 (Multi-Pager) sind Design, SEO, Content-Einpflege und Google Business enthalten. Danach zahlen Sie €29/Monat für Hosting und Wartung. Keine Überraschungen. Alle Details zu Website-Kosten finden Sie auch in unserem Handwerker Website Kosten Guide.
Der ehrliche Entscheidungsbaum: Welche Option passt zu Ihnen?
Statt langer Abwägungen — hier die direkte Empfehlung basierend auf Ihrer Situation:
Sie wollen nur online existieren, Budget unter €500: → Baukasten (Jimdo oder Squarespace). Schnell, günstig, ausreichend.
Sie sind technikaffin und haben 100+ Stunden Zeit: → WordPress DIY. Maximale Kontrolle, minimale Kosten. Aber planen Sie die laufende Wartung ein.
Sie brauchen eine Website, die Kunden bringt, und haben Budget ab €1.500: → Professionell machen lassen. Ob Freelancer oder Agentur — holen Sie drei Angebote ein, fragen Sie nach Referenzen.
Sie wollen Agentur-Qualität ohne Agentur-Preise, Festpreis, fertig in 14 Tagen: → Erstgespräch bei NPC Agency buchen. Ab €699 (One-Pager) bzw. €1.199 (Multi-Pager), alles inklusive.
Was häufig vergessen wird: Die Website ist erst der Anfang. Die spannende Frage ist, was danach kommt — automatisierte Lead-Qualifizierung, KI-Chatbots, digitale Kalkulatoren. Mehr dazu erfahren Sie unter KI-Automatisierung für KMU.
