„Infrastruktur statt nur einer Website“

— NPC Agency

Make.com vs. Zapier vs. n8n: Welches Automatisierungstool passt zu Ihrem Unternehmen?

Vernetzte Serverinfrastruktur symbolisiert Automatisierungstools im Vergleich

"Welches Tool soll ich nehmen?" Auf Reddit, in LinkedIn-Kommentaren, bei jedem zweiten Erstgespräch — diese Frage kommt immer. Und sie ist berechtigt, denn die Antwort hängt davon ab, was Sie vorhaben.

Ich arbeite seit über zwei Jahren mit allen drei Plattformen. Make.com nutze ich in den meisten Kundenprojekten und habe dort alle vier Zertifizierungsstufen abgeschlossen (Foundation, Basics, Intermediate, Advanced). n8n läuft auf unserem eigenen VPS für Workflows, bei denen Datenschutz keine Kompromisse erlaubt. Und Zapier? Setze ich ein, wenn ein Kunde bereits damit arbeitet und es keinen Grund zum Wechseln gibt.

Dieser Vergleich ist kein Ranking. Es gibt kein "bestes" Tool. Es gibt nur das richtige Tool für Ihre Situation. Und nach 54+ abgeschlossenen Automatisierungsprojekten kann ich Ihnen sagen: Die Wahl hängt von genau drei Faktoren ab — Budget, Datenschutzanforderung und technischer Komplexität.

Mehr zum Thema: KI-Automatisierung für KMU im Überblick | Make.com für Anfänger: Tutorial

TL;DR: Make.com ist für 80% der KMU-Projekte die beste Wahl: visuell, bezahlbar, EU-Server. Zapier hat die meisten Integrationen (7.000+), wird aber bei komplexen Workflows teuer. n8n ist Open Source, self-hosted und damit ideal für DSGVO-sensible Prozesse — erfordert aber technisches Know-how. Die Entscheidungsmatrix weiter unten zeigt, welches Tool zu Ihrem Unternehmen passt.


Die drei Tools im Überblick

Bevor wir ins Detail gehen, hier das Wesentliche zu jeder Plattform.

Make.com — Der visuelle Allrounder

Make.com (ehemals Integromat) verbindet über 2.100 Apps visuell miteinander. Sie ziehen Module auf eine Arbeitsfläche, verbinden sie mit Linien, und der Workflow läuft. Was Make.com von Zapier unterscheidet: echte Verzweigungen, Schleifen und Fehlerbehandlung sind Standard — nicht Premium-Features.

3,1 Millionen Nutzer weltweit, 5,6 Milliarden ausgeführte Szenarien allein 2024 (Make 2024 Wrap-Up). Das Unternehmen sitzt in Prag, die Server stehen in der EU. Für deutsche KMU ein relevanter Punkt.

Zapier — Der Integrations-Champion

Zapier ist der Platzhirsch mit über 7.000 App-Integrationen — mehr als jeder Konkurrent. Für einfache Workflows nach dem Muster "Wenn X passiert, mache Y" ist Zapier unschlagbar schnell eingerichtet. Die Oberfläche ist selbsterklärend, die Dokumentation hervorragend.

Gegründet 2011, über 2,2 Millionen Unternehmen nutzen die Plattform (Zapier). Die Firmenzentrale und Server stehen in den USA — ein Punkt, auf den wir beim Thema DSGVO zurückkommen.

n8n — Die Open-Source-Alternative

n8n (gesprochen "n-eight-n") ist quelloffen, selbst hostbar und kostenlos in der Self-Hosted-Variante. Sie installieren n8n auf Ihrem eigenen Server, und die Daten verlassen nie Ihre Infrastruktur. Für Unternehmen mit strengen Datenschutzanforderungen — Steuerberater, Ärzte, Rechtsanwälte, aber auch Handwerksbetriebe mit sensiblen Kundendaten — ist das ein echtes Argument.

Die Community ist aktiv, die Entwicklung schnell. Über 400 Integrationen, plus die Möglichkeit, eigene Nodes zu programmieren. n8n bietet auch eine Cloud-Version an, aber der Hauptvorteil liegt im Self-Hosting.


Feature-Vergleich: Make.com vs. Zapier vs. n8n

Jetzt wird es konkret. Hier die wichtigsten Kriterien im direkten Vergleich:

KriteriumMake.comZapiern8n
Preis (Einstieg)Kostenlos (1.000 Ops/Monat), ab $10,59/MonatKostenlos (100 Tasks/Monat), ab $29,99/MonatSelf-Hosted: kostenlos, Cloud: ab $24/Monat
Integrationen2.100+ Apps7.000+ Apps400+ Nodes + Custom Nodes
Visueller BuilderJa, Drag & Drop mit VerzweigungenJa, linear + Paths (ab Pro)Ja, Drag & Drop mit Verzweigungen
LernkurveMittel (1-2 Tage produktiv)Niedrig (30 Minuten produktiv)Hoch (Serversetup + Tool-Einarbeitung)
DSGVO / DatenschutzEU-Server (Prag), DSGVO-konformUS-Server, DPA verfügbarSelf-Hosted: volle Kontrolle
Self-HostingNeinNeinJa (Docker, eigener Server)
AI-FunktionenAI-Module (OpenAI, Claude, etc.)AI Actions + ChatbotsAI-Nodes (OpenAI, Ollama lokal)
FehlerbehandlungEingebaut (Error Handler, Break)Begrenzt (Retry, Pfade)Eingebaut (Error Trigger, Retry)
WebhooksJa, alle PläneJa, ab Pro-PlanJa, Self-Hosted kostenlos
HTTP/API-AufrufeJa, alle PläneJa, alle PläneJa, kostenlos
AusführungsgeschwindigkeitEchtzeit möglich1-15 Min. Polling (Instant ab Pro)Echtzeit (Webhook-basiert)
Team-FunktionenAb Teams-Plan ($34,12/Monat)Ab Team-Plan ($103,50/Monat)Unbegrenzt (Self-Hosted)
SupportE-Mail, CommunityE-Mail, Chat (ab Team)Community, Paid Support optional
Geeignet fürKMU mit mittleren AnforderungenEinsteiger, einfache WorkflowsTech-affine Teams, DSGVO-kritisch

Eine Sache fällt sofort auf: Zapier ist bei vergleichbarem Funktionsumfang deutlich teurer. Der Team-Plan kostet bei Zapier über $100/Monat — bei Make.com ein Drittel davon. Und n8n? Kostenlos, wenn Sie einen Server haben.


Pricing im Detail: Was kostet es wirklich?

Die Preisseiten der Anbieter sehen übersichtlich aus. In der Praxis wird es etwas komplizierter, weil jedes Tool anders zählt.

Make.com: Operationen

Make.com rechnet in Operationen. Jedes Modul, das eine Aktion ausführt, verbraucht eine Operation. Ein 5-Modul-Szenario verbraucht also 5 Operationen pro Durchlauf.

  • Free: 1.000 Operationen/Monat, 2 aktive Szenarien
  • Core: 10.000 Ops, $10,59/Monat — der Sweet Spot für die meisten KMU
  • Pro: 10.000 Ops, $18,82/Monat — Priority-Ausführung, bessere Logs
  • Teams: 10.000 Ops, $34,12/Monat — Teamverwaltung, gemeinsame Szenarien

Mehr Operationen? Einfach dazubuchen. 10.000 Extra-Ops kosten rund $9/Monat.

Zapier: Tasks

Zapier rechnet in Tasks. Ein Task ist eine erfolgreiche Aktion in einem Zap. Klingt ähnlich wie bei Make.com — der Unterschied: Filter und Pfade zählen nicht, aber jede Aktion in einem Multi-Step-Zap schon.

  • Free: 100 Tasks/Monat, 5 Zaps — reicht kaum zum Testen
  • Starter: 750 Tasks, $29,99/Monat
  • Professional: 2.000 Tasks, $73,50/Monat — erst hier gibt es Paths und Webhooks
  • Team: 2.000 Tasks, $103,50/Monat — Team-Funktionen

Der Sprung von Starter zu Professional ist heftig: Fast das Dreifache für Features, die Make.com im günstigsten Plan mitliefert.

n8n: Executions (oder unbegrenzt)

n8n Self-Hosted ist kostenlos. Keine Limits, keine Zählerei. Die einzigen Kosten: Ihr Server. Ein VPS bei Hostinger, Hetzner oder Contabo kostet zwischen 4 und 15 Euro pro Monat.

n8n Cloud gibt es ab $24/Monat mit 2.500 Executions. Wer die Cloud nutzt, verliert allerdings den Hauptvorteil — die Datenkontrolle.

Preisvergleich: Realistisches KMU-Szenario

Nehmen wir ein typisches Handwerksunternehmen mit drei automatisierten Prozessen: Kontaktformular-Verarbeitung, Terminbestätigungen und monatliches Reporting. Zusammen rund 500 Durchläufe pro Monat, jeweils 4-5 Schritte.

Make.comZapiern8n (Self-Hosted)
Benötigte Kapazität~2.500 Ops~2.500 TasksUnbegrenzt
Passender PlanCore ($10,59)Professional ($73,50)VPS (~€8/Monat)
Jahreskosten~$127~$882~€96

Das ist kein Tippfehler. Zapier kostet in diesem Szenario fast das Siebenfache von Make.com. Und n8n ist am günstigsten — vorausgesetzt, Sie (oder jemand in Ihrem Team) können einen Server verwalten.


DSGVO: Wo stehen Ihre Daten?

Für deutsche Unternehmen ist Datenschutz keine Option, sondern Pflicht. Und hier trennt sich die Spreu vom Weizen.

Make.com hostet in der EU (Tschechische Republik). Das Unternehmen bietet ein Data Processing Agreement (DPA) nach DSGVO. Kundendaten bleiben in der EU. Für die meisten KMU-Anwendungen ist das ausreichend.

Zapier sitzt in den USA und hostet Daten dort. Es gibt ein DPA und Zapier beruft sich auf den EU-US Data Privacy Framework. Juristisch ist das aktuell gangbar — aber das Framework wurde 2023 eingeführt, und ob es langfristig Bestand hat, ist unklar. Wer auf Nummer sicher gehen will, muss zusätzliche technische Schutzmaßnahmen implementieren.

n8n Self-Hosted ist die sicherste Variante. Die Daten laufen über Ihren eigenen Server, den Sie in einem deutschen Rechenzentrum betreiben können. Kein Drittanbieter sieht Ihre Workflows oder Kundendaten. Für Branchen mit erhöhten Datenschutzanforderungen — Steuerberater, Ärzte, Anwälte, aber auch Gebäudereiniger mit Zugangsdaten zu Kundenobjekten — ist das der einzige Weg, bei dem Sie nicht lange über Compliance diskutieren müssen.


AI-Funktionen: Was können die Tools mit KI?

Alle drei Plattformen haben in den letzten Monaten massiv in AI-Features investiert. Aber die Ansätze unterscheiden sich.

Make.com bietet native Module für OpenAI, Anthropic (Claude), Google Gemini und weitere. Sie können Texte generieren, Bilder analysieren, Daten klassifizieren — direkt im Workflow. Dazu kommt ein AI-Assistent, der beim Erstellen von Szenarien hilft. Praxistauglich und einfach integrierbar.

Zapier hat "AI Actions" eingeführt und einen eigenen Chatbot-Builder. Der Ansatz: AI als eigene Produktkategorie innerhalb der Plattform. Gut für einfache Use Cases. Bei komplexeren AI-Workflows wird es aber schnell teuer, weil jeder AI-Aufruf als Task zählt.

n8n hat den flexibelsten Ansatz. Neben Modulen für OpenAI und andere Cloud-APIs können Sie lokale AI-Modelle via Ollama einbinden. Das bedeutet: AI-Verarbeitung auf Ihrem eigenen Server, ohne dass Daten an externe Dienste fließen. Für DSGVO-sensible AI-Anwendungen — etwa die Analyse von Kundenbeschwerden oder die Klassifizierung von Schadensmeldungen — ist das ein relevanter Vorteil.


Wann welches Tool? Die Entscheidungsmatrix

Statt einer pauschalen Empfehlung hier die Frage andersherum: In welcher Situation greifen Sie zu welchem Tool?

Make.com ist die richtige Wahl, wenn:

  • Sie bis zu 50 Mitarbeitende haben und Prozesse ohne eigene IT-Abteilung automatisieren wollen
  • Ihre Workflows Verzweigungen, Schleifen oder Fehlerbehandlung brauchen
  • Sie EU-konforme Datenverarbeitung benötigen, aber keinen eigenen Server betreiben möchten
  • Ihr Budget bei $10-35/Monat liegt
  • Sie schnelle Ergebnisse erwarten (erstes Szenario in 1-2 Stunden)

Typisches Szenario: Ein Malermeisterbetrieb automatisiert den Prozess von der Kontaktanfrage bis zum Angebot. Formular kommt rein, Daten werden geprüft, Kunde bekommt automatisch eine Bestätigung, der Inhaber eine Aufgabe im CRM.

Zapier ist die richtige Wahl, wenn:

  • Sie sehr spezielle Software nutzen, die nur Zapier unterstützt (7.000+ Integrationen)
  • Ihre Workflows einfach und linear sind (wenn A, dann B)
  • Sie keine technische Einarbeitung investieren wollen oder können
  • Jemand in Ihrem Team bereits mit Zapier arbeitet und laufende Workflows existieren
  • Kosten eine untergeordnete Rolle spielen

Typisches Szenario: Ein Berater nutzt Calendly, Notion und Slack. Neuer Termin bei Calendly → Eintrag in Notion → Nachricht in Slack. Drei Schritte, keine Verzweigungen, in 15 Minuten eingerichtet.

n8n ist die richtige Wahl, wenn:

  • Sie Kundendaten verarbeiten, die nicht in die Cloud dürfen (Gesundheitsdaten, Finanzdaten, Zugangsdaten)
  • Sie einen eigenen Server haben oder bereit sind, einen einzurichten
  • Ihr Team technisch versiert ist (Docker, Linux-Grundlagen)
  • Sie keine laufenden Kosten pro Workflow wollen — egal wie viele Automatisierungen laufen
  • Sie eigene Integrationen bauen müssen (Custom Nodes)

Typisches Szenario: Eine Steuerkanzlei automatisiert den Dokumenteneingang. Mandanten-Mails werden analysiert, Dokumente klassifiziert und im richtigen Ordner abgelegt — alles auf dem eigenen Server, ohne dass Mandantendaten einen Cloud-Dienst berühren.


Aus der Praxis: Warum wir welches Tool einsetzen

Theorie ist das eine. Hier drei echte Entscheidungen aus unseren Projekten.

Projekt 1: Lead-Qualifizierung für eine Marketing-Agentur — Make.com

Für eine Marketing-Agentur haben wir einen AI-gestützten Lead-Qualifizierungsprozess aufgebaut. Neue Leads aus verschiedenen Quellen (Website, Anzeigen, Empfehlungen) landen in Make.com, werden von einem AI-Modell bewertet und automatisch im CRM kategorisiert. Warum Make.com? Der Kunde brauchte Integrationen zu HubSpot, Facebook Ads und Slack — alles native Module. Die Verzweigungslogik (Lead warm/kalt/disqualifiziert) war mit Make.com in einem Nachmittag aufgebaut. Ergebnis: Der Onboarding- und Proposal-Prozess wurde 70% schneller.

Projekt 2: Bewertungsmanagement — n8n auf eigenem VPS

Für einen Kunden im Dienstleistungsbereich haben wir einen Workflow gebaut, der Google-Bewertungen überwacht und automatisiert darauf reagiert. Warum n8n? Der Workflow verarbeitet personenbezogene Daten (Bewertungstexte mit Klarnamen) und interagiert mit Google-APIs, die Authentifizierungs-Token benötigen. Der Kunde wollte volle Kontrolle über die Daten. n8n läuft auf einem VPS bei Hostinger für unter 10 Euro im Monat. Kein Vendor-Lock-in, keine Sorge um Datenverarbeitung in den USA.

Projekt 3: CRM-Automation für einen Handwerksbetrieb — Make.com

Ein SHK-Betrieb (Sanitär, Heizung, Klima) wollte Terminbestätigungen, Erinnerungen und Follow-up-Mails automatisieren. Zapier wäre technisch möglich gewesen — aber der Professional-Plan für Webhooks hätte $73,50/Monat gekostet. Mit Make.com: $10,59/Monat für denselben Funktionsumfang. Der Kunde spart über $750 im Jahr, bei identischem Ergebnis.


Die häufigsten Fehler bei der Tool-Wahl

In über 54 Projekten habe ich diese drei Fehler am häufigsten gesehen:

1. "Zapier, weil es alle kennen" Bekanntheit ist kein Feature. Zapier ist hervorragend für einfache Workflows, aber sobald Sie Verzweigungen, Schleifen oder Fehlerbehandlung brauchen, bezahlen Sie einen Aufpreis — sowohl finanziell als auch in der Komplexität. Prüfen Sie vorher, ob Ihr Workflow wirklich nur linear ist.

2. "n8n, weil Open Source kostenlos ist" Kostenlos bedeutet nicht kostenlos. n8n Self-Hosted erfordert einen Server (ab ~5€/Monat), die initiale Einrichtung (Docker, SSL, Reverse Proxy), und laufende Wartung (Updates, Backups, Monitoring). Wenn Sie dafür einen Dienstleister bezahlen, sind Sie schnell bei 50-100€/Monat. Für die meisten KMU ist das mehr Aufwand als Make.com.

3. "Ein Tool für alles" Muss nicht sein. Wir setzen bei manchen Kunden Make.com UND n8n parallel ein. Make.com für die Standard-Automatisierungen (CRM, E-Mail, Terminplanung), n8n für alles, was datenschutzkritisch ist. Das klingt nach Overhead, spart aber die Diskussion mit dem Datenschutzbeauftragten.


Warum Sie uns als Berater in Betracht ziehen sollten

Hier kurz der Hintergrund, damit Sie einordnen können, woher diese Einschätzungen kommen:

  • Make.com-zertifiziert — alle vier Stufen: Foundation, Basics, Intermediate, Advanced. In Deutschland gibt es nicht viele Freelancer mit allen vier Zertifizierungen.
  • n8n auf eigenem VPS — wir betreiben n8n selbst und kennen die Herausforderungen von Self-Hosting aus der Praxis, nicht nur aus der Dokumentation.
  • 54+ abgeschlossene Projekte — auf Upwork (95% Job Success, Top Rated) und mit lokalen Kunden in der Region Fürth/Nürnberg.
  • Beide Seiten kennen — wir sind weder Make.com-Agentur noch n8n-Evangelisten. Wir empfehlen das Tool, das passt.

Was Kunden sagen: "significantly streamlined our workflows", "came up with unique new solutions", "our go to guy for all things automation" — das sind echte Upwork-Reviews.


Weiterführende Artikel

Fazit: Unsere Empfehlung

Nach 54+ Projekten und Erfahrung mit allen drei Plattformen ist unsere Empfehlung klar:

Make.com für 80% aller KMU-Projekte. Die Kombination aus visuellem Builder, EU-Servern, bezahlbaren Preisen und 2.100+ Integrationen trifft den Sweet Spot für kleine und mittlere Unternehmen. Ob Handwerksbetrieb, Reinigungsunternehmen oder Dienstleister — Make.com deckt die gängigen Automatisierungsbedürfnisse ab, ohne dass Sie einen Server betreiben oder ein Vermögen ausgeben müssen.

n8n für DSGVO-sensible Prozesse. Wenn Sie Gesundheitsdaten, Finanzdaten oder andere besonders schützenswerte Informationen verarbeiten, führt an Self-Hosting kaum ein Weg vorbei. n8n auf einem deutschen VPS gibt Ihnen volle Kontrolle. Rechnen Sie aber die Betriebskosten (Server + Wartung + Know-how) ehrlich ein.

Zapier, wenn der Anwendungsfall passt. Für einfache, lineare Workflows mit exotischen Tools, die nur Zapier unterstützt, ist Zapier nach wie vor eine gute Wahl. Aber sobald Ihre Anforderungen wachsen, werden Sie den Preisunterschied spüren.

Sie sind sich unsicher, welches Tool zu Ihrem Unternehmen passt? Wir analysieren Ihre Prozesse und empfehlen die passende Lösung — herstellerunabhängig und ehrlich.

Kostenloses Erstgespräch vereinbaren — In 30 Minuten klären wir, welches Tool Ihre Prozesse am besten automatisiert.


Ilia Isachev ist Gründer der NPC Creative Agency in Fürth und berät KMU bei der Auswahl und Implementierung von Automatisierungslösungen. Make.com-zertifiziert (alle 4 Stufen), 54+ abgeschlossene Projekte, 95% Job Success auf Upwork.

Weiterlesen: KI-Automatisierung für KMU: Der Praxis-Leitfaden | Make.com für Anfänger: Erste Automatisierung in 30 Minuten | KI-Beratung für den Mittelstand

Video zum Artikel

Erklärvideo · 3:10

Über Uns

Wir helfen KMUs mit KI,
Kosten zu sparen, und mehr Umsatz zu machen

Relevante Artikel

Häufig gestellte Fragen

Kann ich von Zapier zu Make.com wechseln?+

Ja, und das ist einfacher als gedacht. Die meisten Zapier-Integrationen haben ein Pendant in Make.com. Der Aufwand hängt von der Anzahl und Komplexität Ihrer Zaps ab. Bei einfachen Workflows (5-10 Zaps) rechnen Sie mit 1-2 Tagen Migrationsaufwand. Wir haben diesen Wechsel schon mehrfach begleitet.

Ist n8n wirklich DSGVO-konform?+

n8n Self-Hosted ist so DSGVO-konform wie Ihre eigene Serverinfrastruktur. Wenn Sie n8n auf einem Server in einem deutschen Rechenzentrum betreiben, verlassen die Daten Deutschland nicht. Sie brauchen trotzdem ein Verarbeitungsverzeichnis und müssen die technischen und organisatorischen Maßnahmen (TOMs) dokumentieren — aber das müssen Sie bei Make.com und Zapier genauso.

Brauche ich Programmierkenntnisse für n8n?+

Für die Grundlagen nicht. Die Oberfläche ist visuell, ähnlich wie Make.com. Aber: Die Installation erfordert Docker-Kenntnisse, und für Custom Nodes brauchen Sie JavaScript. Wenn "Docker installieren" für Sie kein vertrauter Vorgang ist, empfehlen wir entweder Make.com oder einen Dienstleister, der n8n für Sie aufsetzt und wartet.

Welches Tool hat die beste AI-Integration?+

Alle drei unterstützen OpenAI und vergleichbare Dienste. Der Unterschied: n8n kann lokale AI-Modelle (Ollama) einbinden — Daten bleiben auf Ihrem Server. Make.com hat die breiteste Palette an nativen AI-Modulen. Zapier baut AI stärker als eigenes Produkt aus (Chatbots, AI Actions). Für die meisten KMU-Anwendungen ist Make.com am einfachsten zu nutzen.

Was kostet eine professionelle Einrichtung?+

Das hängt vom Umfang ab. Eine einzelne Automatisierung (z.B. Formular → CRM → E-Mail) richten wir ab 250€ ein. Komplexere Projekte mit mehreren Workflows, AI-Integration und Custom Logic liegen bei 800-2.500€. Ein KI-Audit, bei dem wir Ihre Prozesse analysieren und die passenden Workflows identifizieren, kostet 2.500-3.500€ — anrechenbar auf die anschließende Implementierung.

Lohnt sich Automatisierung für kleine Betriebe mit unter 10 Mitarbeitenden?+

Gerade dort. Kleine Teams spüren den Zeitgewinn am stärksten. Wenn eine Person statt 2 Stunden Dateneingabe pro Tag nur noch 10 Minuten Kontrolle investiert, ist das bei einem 5-Personen-Betrieb ein spürbarer Unterschied. Make.com ab $10,59/Monat ist günstiger als eine Stunde Mindestlohn.